Qualitätsmanagement

Name

Version,

Datum

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Ziele und Grundsätze

1.01
2002

1.02
27.04.2010

Umsetzung

1.01
29.03.2010


QM-Datenblatt

1.01
2002

1.02
2006

1.03
18.07.2014

Das Qualitätshandbuch1.01

1.02
04.05.2010

Arbeits- und Zeitenplan

Entwurf
04.05.2005

Ziele und Grundsätze für das Qualitätsmanagement

Dieses Handbuch ist ein Element des Qualitätsmanagements der Lebensgemeinschaft Höhenberg. Es definiert die Qualitätsziele und die Qualitätspolitik der Lebensgemeinschaft Höhenberg und beschreibt, in welcher Form das Qualitätsmanagement implementiert wurde.

Das Qualitätsmanagement der Lebensgemeinschaft Höhenberg

Die Lebensgemeinschaft Höhenberg richtet sich in ihren Maßnahmen zur Qualitätssicherung nach dem von der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung (GAB) München, entwickelten „Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung".

Dieses Verfahren betont die individuelle Verantwortung jedes Mitarbeiters für die Qualität seiner Arbeit. Überall da, wo es auf individuelle Betreuung bzw. situationsgerechtes Handeln ankommt, verzichtet das Verfahren auf vorgegebene Standardisierungen von Handlungssituationen und setzt stattdessen auf die kontinuierliche Verbesserung der Handlungsqualität im Sinne einer immer besseren Annäherung an die konzeptionellen Qualitätsziele. Zugleich wirkt das Verfahren als Entwicklungs- und permanenter Lernimpuls in der Einrichtung.
Das Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung gliedert sich in folgende Vorgehensschritte:

Verantwortung für die Einführung, Begleitung und Weiterentwicklung des Verfahrens zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

Die Einführung des Verfahrens zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung wurde im Jahr 2000 von der internen Konferenz der Lebensgemeinschaft Höhenberg beschlossen.

Christian Ascherl, Wolfgang Dahlhaus und Clemens Hiller-Stattmann wurden als Qualitätskoordinatoren eingesetzt. Ihre Aufgabe war es, das Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungsverfahren in der Lebensgemeinschaft Höhenberg einzuführen, seine Entwicklung zu begleiten sowie der internen Konferenz regelmäßig über den Stand der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung zu berichten.

Das aktuelle Qualitätskoordinatoren-Team (siehe Datenblatt) achtet darauf, dass die Qualitätszirkel in den Bereichen im vereinbarten Rhythmus stattfinden und die Ergebnisse protokolliert werden.

Die ausgebildeten Qualitätsmoderatoren und die Mitarbeiter, die an Moderatorenfortbildungen teilgenommen haben (siehe Datenblatt) moderieren und protokollieren die regelmäßig stattfindenden Qualitätszirkel und arbeiten an der Erstellung von Handlungsleitlinien mit. Alle Qualitätsmoderatoren des Hauses haben ein entsprechendes dreitägiges Seminar besucht.

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Umsetzung des GAB-Verfahrens

Die Qualitätsgrundsätze der Lebensgemeinschaft Höhenberg ergeben sich aus dem Leitbild und dem Gesamtkonzept.

Die Qualitätsplanung des Hauses wurde im Jahre 2002 verabschiedet.

Zur Umsetzung der Qualitätsgrundsätze in konkrete Handlungssituationen wurden für alle Handlungssituationen, die für die Qualität der Arbeit eine zentrale Bedeutung haben, Handlungsleitlinien entwickelt.

Die Handlungsleitlinien sind folgendermaßen aufgebaut:
1. Bezeichnung der Handlungssituation
2. Sinn der Handlungssituation für uns
3. Grundsätze, die uns dabei wichtig sind
4. Durchführungshinweise
5. Qualitätskriterien/Prüfhinweise

Ein Verzeichnis der bisher erarbeiteten Handlungsleitlinien findet sich in innerhalb des Qualitätshandbuchs.


Qualitätszirkel
Im Haus werden regelmäßig Qualitätszirkel durchgeführt:

Die Qualitätszirkel gehen folgendermaßen vor:
1. Beschreiben der Ist-Situation des Handelns (Ist-Qualität)
2. Beurteilen der Ist-Qualität und Handlungsbedarf feststellen
3. Verbesserungsvorschläge sammeln
4. Neues Handeln vereinbaren


Die Ergebnisse des Qualitätszirkels werden protokolliert. Jeder Mitarbeiter des entsprechenden Bereichs erhält ein Protokoll. Die Protokolle werden außerdem im Archiv des Qualitätshand-buchs in der Verwaltung gesammelt.
Die Teilnahme am Qualitätszirkel ist für fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtend.

Einbeziehen von Klienten und Angehörigen

Mit unseren Klienten bzw. ihren Angehörigen führen wir vor der Aufnahme ein Vorgespräch über die Erwartungen an die Qualität unserer Leistungen und unsere Möglichkeiten. Einmal jährlich führen wir mit Vertretern unserer Klienten bzw. deren Angehörigen im Rahmen der indi-viduellen Entwicklungsplanung ein assoziatives Qualitätsgespräch durch.


Jährlicher Rückblick und Bewertung des Qualitätsmanagements im Haus

Mindestens einmal im Jahr findet im Koordinatorenkreis ein Rückblick auf die bisherigen Aktivi-täten zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung statt und eine Bewertung der Effektivität der Qualitätszirkel. Die Ergebnisse dieses Rückblicks werden protokolliert.


Systematische Evaluation

Das Haus führt regelmäßig schriftliche Befragungen zur Zufriedenheit der Klienten durch, deren Ergebnisse in den zuständigen Qualitätszirkeln behandelt werden.

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QM-Datenblatt

Lebensgemeinschaft Höhenberg e.V.
Höhenberg 8
84149 Velden/Vils
Tel. 08086/9313-00
Fax 08086/9313-105
Info@hoehenberg.org
www.hoehenberg.org

Qualitätskoordinatoren:
Clemens Hiller-Stattmann, Wolfgang Patz

Mitarbeiter mit Ausbildung zum Qualitätsmoderator:
Heiko Bonzheim, Hans Höflsauer, Wolfgang Patz, Gerhard Schindhelm, Claudia Weber-Schröter, Maria Wieser

Mitarbeiter mit Moderatorenausbildung:
Karin Deuse-Maskow, Ursula Egglhuber, Bernhard Galler, Franz Holzinger, Friederike Jakobeit, Rainer Janz, Peter Loose, Susanne Porcel, Vladimira Reichel, Monika Stadler, Inge Strauß, Eva Uthemann, Jessica Widmann, Bettina Wölfl

Mitarbeiter mit Ausbildung zum Qualitätsauditor:
Manfred Altenburg, Wolfgang Patz

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Das Qualitätshandbuch

  1. Sinn für uns: Warum machen wir das überhaupt?

Unser Qualitätsordner soll vor allem ein Bild unserer Qualitätsarbeit nach innen wie nach außen deutlich darstellen. Nach innen dient er als Leitfaden durch die Einrichtung bezüglich unseres Qualitätsmanagements, wodurch die wichtigsten Einrichtungsprozesse transparent gemacht werden. Zudem dient er zur Dokumentation der laufenden Qualitätsarbeit. Besonders wichtig ist uns, dass in unserem Qualitätsordner die Grundlagen unserer Qualitätsarbeit dargelegt werden. Deshalb verwenden wir ihn als Einarbeitungsinstrument für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Vor allem nach außen hin gegenüber Kostenträgern und dem Vorstand dient er dazu, das Konzept, die Leistungen und die Qualität unserer Arbeit sichtbar zu machen. So werden die Verantwortlichkeiten innerhalb unserer Einrichtung für alle erkennbar. Bei Entgeltverhandlungen dient er als Argumentationshilfe. Dies gilt in bestimmten Fällen ebenfalls für Gespräche mit Klientenvertretern.

2.    Grundsätze: Worauf kommt es uns deshalb an?

Deshalb kommt es uns darauf an, dass ein klares Bild unserer Qualitätsmanagementbemühungen erlebbar sein muss. Dazu soll der Qualitätsordner eine präsentationsfähige Aufbereitung des Erscheinungsbilds unserer Einrichtung sein. Der Qualitätsordner wird regelmäßig gepflegt von einem benannten und qualifizierten Verantwortlichen.
Bei der Gliederung lehnen wir uns an den Vorschlag aus dem GAB-Verfahren an.
Grundsätzlich steht der Qualitätsordner allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung. Externe erhalten unseren Qualitätsordner lediglich nach Rücksprache mit unseren Qualitätskoordinatoren.


3.    Durchführungshinweise: Wie wollen wir das konkret tun?

Der Qualitätsordner wird parallel elektronisch und in Papierform geführt. Ein Qualitätskoordinator kümmert sich um die Pflege des Qualitätsordners und qualifiziert sich dafür. Der elektronische Qualitätsordner enthält die aktuell gültigen Dokumente. Soweit diese nicht als Datei vorliegen, wird auf den Aufbewahrungsort im Papierordner verwiesen. Veraltete Dokumente bleiben zur Dokumentation im Papierordner gesammelt. In der Handlungsleitlinie „Umgang mit Dokumenten“ ist festgelegt, dass dem für die Pflege des Qualitätsordners zuständigen Koordinator alle relevanten Unterlagen zukommen.

Die elektronische Form des Qualitätsordners wird den Arbeitsbereichen in Heim und Werkstatt als Internetdokument zur Verfügung gestellt. Neue Mitarbeiter werden im Rahmen der Einarbeitung in den Umgang mit dem Qualitätsordner eingeführt.

4.    Dokumentationshinweise

Der Qualitätsordner unser Einrichtung wird in auch in Papierform geführt. Er steht in der Verwaltung der Einrichtung. Es gibt ein gültiges Exemplar.

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